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"Dies ist ein Affront gegenüber Obersendling"

Landtag legt sich nicht auf Schließlung der EA fest

Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Baierbrunner Straße soll spätestens geschlossen werden, wenn der derzeitige Mietvertrag am 30. April 2014 ausläuft (die Regierung von Oberbayern hat versprochen, bis dahin eine andere Unterkunft für Asylbewerber zu suchen). Eine frühere Schließung der EA konnte der Bezirksausschuss (BA) 19 nicht durchsetzen.

Mit einem Antrag im Landtag wollte die SPD das Ende der EA in der Baierbrunner Straße sichern: Ludwig Wörner und andere SPD-Abgeordnete hatten gefordert, den 2014 auslaufenden Mietvertrag für die EA nicht noch einmal zu verlängern: Das Gebäude sei weder für Bewohner noch Anwohner zumutbar. Zwei Landtagsausschüsse (Soziales und Finanzen) haben den Antrag im Dezember und Januar behandelt; anders als SPD, Grüne und Freie Wähler empfahl die Mehrheit aus CSU und FDP allerdings die Ablehnung des Antrags.

"Dies ist ein Affront gegenüber den Bewohnern Obersendlings und dem örtlichen Bezirksausschuss, der sich vehement für die Schließung der von der Regierung von Oberbayern betriebenen Unterkunft für Asylbewerber einsetzt", kommentierte BA-Vorsitzender Hans Bauer die Entscheidung der Landtagsausschüsse.

Der Bezirksausschuss 19 bekenne sich seit Jahren zu Einrichtungen, die sozial problematisch sind, und trage dazu bei, dass diese von den Anwohnern akzeptiert werden, unterstrich Bauer. Dies sei auch seit mehr als 20 Jahren bei der  Asylbewerberunterkunft Baierbrunner Straße 14 so. "Aufgrund der zu hohen Belegungsdichte, vor allem aber aufgrund des baulichen Zustandes des maroden Objektes ist eine zumutbare Unterbringung nicht möglich. Außerdem ist es nach der langen Zeit der Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anwohner unverzichtbar, dass die Regierung von Oberbayern ein geeigneteres Objekt für die Aufnahmeeinrichtung sucht", erläuterte Bauer.

Eine Fortschreibung der für die Baierbrunner Straße 14 geltenden Nutungsgenehmigung als Erstaufnahmeeinrichtung sei rechtwidrig, so Bauer: "Der BA 19 geht also nach wie vor davon aus, dass die versprochene Auflösung der Asylbewerberunterkunft bis spätestens 2014 erfolgt!" Er warf den Landtagsabgeordneten von CSU und FDP vor, sich mit dem Thema nicht wirklich befasst zu haben. "Da sich die Mandatsträger der CSU und FDP vor Ort anders äußern als dann im Parlament abgestimmt wird, ist der Mehrheitsbeschluss ein Beitrag zur Politikverdrossenheit", meinte Hans Bauer, "mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten Ludwig Wörner (SPD) teile ich die Enttäuschung über das Abstimmungsverhalten der CSU und FDP." Die örtlichen Vertreten der Regierungsfraktionen forderte Bauer auf, den Bürgern das zwiespältiges Verhalten zu erklären.

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Pläne sind einzusehen

Festwiese wird Mehrgenerationenplatz

Der Stadtrat hat 2010 beschlossen, für die Festwiese an der Züricher Straße einen Bebauungsplan mit Grünordnung aufzustellen. Hier entsteht ein Gemeinschaftsprojekt: Der Fördervereins Freie Waldorfschule München Südwest e.V. baut eine einzügigen Grund- und Oberschule mit Veranstaltungssaal, Sporthalle und Kindertageseinrichtung. Die WOGENO plant den Bau von 90 Wohneinheiten in einer drei- bis fünfgeschossigen Wohnanlage. Die bereits bestehenden Schulbauten werden in die Gesamtkonzeption integriert. Die bestehende öffentliche Grünfläche an der Drygalski-Allee wird erweitert.

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren aufgestellt. Die Planunterlagen werden vom 23. Februar bis 23. März u.a. hier dargelegt:

- Bezirksinspektion Süd, Implerstraße 9 (Mo, Mi, Fr 7.30-12 Uhr, Di 8.30-12 und 14-18 Uhr, Do 8.30-15 Uhr)
- Stadtbibliothek Fürstenried, Forstenrieder Allee 61 (Mo, i, Do, Fr 10-19, Mi 14-19 Uhr).

Eine öffentliche Erörterung findet am Mittwoch, 7. März, um 19 Uhr im Bürgersaal Fürstenried, Züricher  Straße 35, statt.

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Authentischer Fremdsprachenunterricht

Zum zweiten Mal machte das FranceMobil Station im Gymnasium Fürstenried

Ist eine Fremdsprache schwerer zu erlernen als eine andere? Angeblich, denn den unterschiedlichen Sprachen eilt der Ruf unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade voraus. Die französische Sprache schneidet dabei nicht sehr gut ab, von ihr heißt es, sie falle Ausländern oftmals recht schwer.

Seit zehn Jahren gibt es mittlerweile "FranceMobil", ein Programm des Institut Francais, des französischen Kulturinstituts in Deutschland, das sich zum Ziel gesetzt hat, mit diesem Vorurteil aufzuräumen - und nicht nur mit diesem. Denn was wissen die junge Leute wirklich von Frankreich? Steckt nicht so manches weiteres Vorurteil in den Köpfen fest?

Zwölf junge Franzosen bekommen seither alljährlich den Auftrag, die Schulen zu besuchen, den Jugendlichen Frankreich näher zu bringen, ihnen Spaß an der Sprache zu vermitteln, ihnen Lust zu machen, die Sprache zu erlernen und natürlich auch das Land zu besuchen und selbst zu entdecken. In einem Renault Kangoo reisen die FranceMobil-Referenten durch die Lande, von Schule zu Schule. Sie haben Spiele im Gepäck, Musik, Bücher, Zeitschriften, Landkarten und vieles mehr.

Fanny Vieillard ist für Südbayern zuständig. Es ist keine leichte Aufgabe, bei strengem Winterwetter zwischen Bayerischem Wald und München unterwegs zu sein, aber Fanny erledigt diese Aufgabe mit einer Begeisterung, die sich sofort auf die Schüler überträgt. Zum zweiten Mal hat sie vor kurzem das Gymnasium Fürstenried besucht. Dieser Besuch galt den Schülern der 5. Jahrgangsstufe, die ja nun bald vor der Entscheidung stehen, welche zweite Fremdsprache sie im nächsten Schuljahr wählen werden. Die einzelnen Klassen erhielten jeweils eine Schulstunde lang Anschauungsunterricht in Französisch, selbstverständlich vollständig in französischer Sprache. Es funktionierte perfekt. Nach kurzer Zeit machte das anfängliche Staunen und Unverständnis einem konzentrierten Zuhören Platz, mit Begeisterung wurden Sätze nachgesprochen und kleine Dialoge formuliert. "Je jünger die Schüler sind, desto besser funktioniert dieses Prinzip", so Fanny Vieillard, "die jüngeren Schüler haben noch jene Fähigkeit und Bereitschaft zur Konzentration und zur phantasievollen Interpretation, die bei älteren Schülern oft schon verloren gegangen ist."

Groß war die Überraschung am Ende jeder Stunde, als sich die Referentin auf Deutsch von den Schülern verabschiedete. Die Vorstellung, es mit einer Person zu tun zu haben, die kein Deutsch spricht, hatte natürlich sehr viel zu der positiven Stundensituation beigetragen.

Ob sich Schüler von dieser Demonstration tatsächlich in ihrer Sprachenwahl beeinflussen lassen, sei dahingestellt. Sicher ist jedenfalls, dass alle viele neue Eindrücke bekommen und Erfahrungen gesammelt haben, dass sie etwas gelernt haben. Schon von daher hat das FranceMobil seinen Zweck bestens erfüllt.

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Zwei Sterne für gesunden Schlaf

Martha-Maria wegen vorbildlichen Engagements auf der Thevo-Liste

Solln - Die Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken, nimmt zu. Für die Mehrzahl dieser Menschen ist gesunder Schlaf und nachhaltige Regeneration in der Nacht keine Selbstverständlichkeit. An Durchschlafen ist oft nicht zu denken.

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Einbrecher festgenommen

Spuren im Schnee führten zu Tätern

Obersendling - Einbrecher schlugen am Donnerstag (16. Februar) gegen 1.20 Uhr eine Fensterscheibe eines Obst- und Gemüsegeschäfts und gelangten so in den Laden. Eine Passantin bemerkte die eingeschlagene Scheibe und sah im Ladeninnern einen Mann herumlaufen.

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Quo Vadis - Wer kennt sich da aus?

Prinz-Ludwigs-Höhe - Auf seinen Radltouren ist Karl Hirsch mal wieder eine Kuriosität in der Straßenbeschilderung aufgefallen. Begibt man sich in das Gebiet der Prinz-Ludwigs-Höhe kann man ohne Navigationsgerät als Ortsfremder leicht in Verlegenheit kommen.

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Anna Wiesbeck feierte ihren 100. Geburtstag

Fürstenried - Ihren 100. Geburtstag konnte bei recht guter Gesundheit Anna Wiesbeck feiern. Stadtrat Otto Seidl überbrachte ihr die Grüße und Glückwünsche der Stadt München. Seit sechs Jahren wohnt die Jubilarin im Caritas-Altenheim St.

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Wasserschaden vor Feuerwache

Obersendling - Milder werdende Temperaturen sorgten am Dienstag (14. Februar) für eine Vielzahl von Wasserschäden und ein vermehrtes Einsatzaufkommen der Feuerwehr. Viele Leitungen, die in den Tagen zuvor eingefroren waren, tauten wieder auf.

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